Holzweg - November Tour 2009
13.-15. November - Auch die Hessen werden uns nicht vergessen!
Den freien Tag in der Therme optimal geschwitzt, ähh genutzt, gingen wir mit erneutem Bühnenheißhunger auf den Freitag-Gig zu. Der Löwe rockte im Löwensaal Nöttingen bei Karlsruhe. Nach einem richtig fetten Konzert von „Jaze“, haben wir wie die Löwen darum gekämpft, die Badner in unsre Rockparty mitreinzureißen. Und die echten Rocker haben sich auch nicht lumpen lassen und geshaked und gebrüllt. Nach flottem Abbau gab‘s nen gebührenden Zäpfle-Ausklang im Mauer-Schopf. Am Samstag hieß es zum letzten Mal unsre gesamte Touranlage aufzubauen. Im hessischen Edingen-Greifenstein gabs gleich von drei Band was auf die Ohren. Die „Crossigen Zeiten“ wurden mit einem kleinen Festival eröffnet. Wir waren die Opener und haben gleich mal dafür gesorgt, dass die Hessen uns nimmer vergessen. Wir hatten echt riesen Spaß auf der Bühne. Dieser Freude-Funke ist dann auch bald mal auf die Halle übergesprungen. Die hätte zwar voller sein können, aber wohl nicht crossiger. Mit „Junior Spencer“ und „Harmony“ hatten wir dann noch nen coolen Abend, der erst früh am Morgen mit nem Feierabendbier sein Ende fand. Mit letzter aufbringbarer Energie gings dann am Sonntag zum Abschlussgig ins „Just“ nach Grünberg. Hier gabs für das voll besessene Jugendcafe, das erste richtige Holzweg Unplugged-Konzert. Genau die richtige Location und das richtige Publikum um unsre Tour abzurunden. Außerdem der richtige Zeitpunkt, um unsre Busse ein allerletztes Mal zu laden (es reiiiiiicht!).
Mittlerweile ist der Holzweg zum Heimweg geworden. Sitzen geschafft, aber zufrieden in unsren Bussitzen. Was eine fette Zeit: 10 Tage – 10 Gigs, wir hams gerockt!!! Um die Eindrücke zu verarbeiten werden wir sicherlich noch einige Tage brauchen. Den Eindruck den wir hinterlassen haben, der wird hoffentlich ewig andauern...
9.-12. November - Von wegen "Rock&Roll-Lifestyle" – hartes Tourleben!
Mittel-Franken hat uns alles abverlangt. Als wir uns am Montag mit unsrem Berliner Schlafdefizit zum Show-Aufbau nach Wassertrüdingen schleppten war klar: Unser 3-Tage-Franken-Einsatz, zur Unterstützung des groß angelegten einwöchigen Jugendevents „Ich glaub‘s“, wird unsern Leistungshorizont erweitern! Es folgten 5 Shows, bei denen wir alle erdenklichen räumlichen Voraussetzungen kennenlernten. Montag große schwach besuchte Show mit voller Ton- und Lichtanlage, Dienstag Wohnzimmerkonzert in einem 45qm kleinen, überbesuchten Kinosaal, Religionsunterricht mit drei 10. Klassen im Gymnasiums-Medienraum um 8.00 Uhr (!) früh, bis hin zum akustischen Straßenkonzert vor der Nürnberger Uni-Mensa. Den „mörder-Mittwoch“ schlossen wir mit einem feinen Praise-Konzert ab. Nicht nur der ständige Auf- und Abbau und die weit entfernten Locationwechsel, sondern vielmehr die fränkische Relaxtheit und Programm-Umstellungs-Freude haben uns herausgefordert und reifen lassen.
Auch hier war es der Local Support, der uns durch Top-Verpflegung, Unterkunft, Autobatterieentausch und das notwendige Feierabendbier auf Touren gehalten hat. Hier wollen wir in erster Linie den Phillip Schülein würdigend erwähnen.
Justament cruisen wir in die Therme nach Böblingen, live-relaxen vor der abschließenden Süd-West-Aktion. Eines ist schon jetzt klar: Den Holzweg werden wir mit dieser Tour in so manche deutsche Köpfe eingebrannt haben.
Resümee: Vielleicht noch kein typischer Rock&Roll-Lifestyle, aber – und das ist ja unser Tour-Motto – WIR ROCKEN UND ES ROLLT!
6.-8. November - Berlin und Holzweg (Wieder-)Vereinigt!
Exakt 20 Jahre nach dem Mauerfall konnten wir den Schmerz der Trennung auf für uns ungeahnt drastische Weise nachempfinden. An unsrem freien Samstag fanden wir uns am Brandenburger Tor – die Vorbereitungen zum Wieder-Vereinigungsfest liefen auf Hochtouren – plötzlich auf der Ost-Seite, der aus über 1000 menschengroßen Dominosteinen nachgestellten Mauer. Das bittere daran: Der Stand mit den gebrannten Mandeln war im Westen!!! ![]()
Wir haben aber nicht nur gelitten, nein, wir haben gearbeitet: Freitag 6.00 Uhr Abfahrt in Salzburg, 10h Aufenthalt (und Schlaf) im schwarzen Holzwagen, ca. 16.00 Uhr Ankunft und Aufbau im schmucken "Audio", nach optimalem Speed-Soundcheck (konnten wir die Berliner tatsächlich mit verblüffen…) ca. 3h relaxter Backstage-Aufenthalt mit Chili und dem einzig wahren Warsteiner. Dann ham wir gefeiert! Es ist uns tatsächlich gelungen, die Audioraner in Bewegung zu bringen. Würden mal sagen: Der 50qm-Saal hat gebebt! Für uns ein absolut gelungener Tour-Einstand.
Am Sonntag standen gleich 3 Acts am Programm. Ohne den optimalen Support unsrer Local-Holzis Dirk+GK, Kolli+Freddie und unsrem original Salzburger Tour-Guide Schniffie, hätten wir die Energie wahrscheinlich nicht in dem Maße aufbringen können. 9.00 Uhr Aufbau zum JKBT-Gottesdienst "Jesus unplugged" (nochmal im Audio), 11.00 Uhr Praise unplugged, 12.00 – 14.00 Uhr Abbau und Fahrt zur JKB Lichtenberg, die Kirche über den Dächern Berlins, bis 18.00 Uhr Aufbau zu Praise & Concert, dann mit rund 180 Praise-Begeisterten eine fette Jesus-Party feiern und den Arbeitstag mit einer zünftigen Holzweg-Show beenden. Na ja, der Abbau musste noch gemacht werden... Die Heimfahrt übernahm dann unser 5 Sterne Chauffeur Michi. Nach anfangs noch begeistertem DVD-Schauen, verfiel schon bald die ganze Busbesatzung in tiefen Erschöpfungs-Schlaf. Gegen 6.00 Uhr früh brachte der Michi dann jeden einzelnen von uns liebevoll ins Hesselberg-Bettchen.![]()
Trotz 3-maligem An starten des Holzwagens, immensen Navi-Schwierigkeiten in und um Berlin-City, das Currywurst-Dilemma bei der Abfahrt (hatte die Bude doch tatsächlich nur 2x Currywurst, die Nachbar-Bude nur 4x – Berlin, ihr müsst größer denken!) nicht zu vergessen, waren wir alles in allem echt ur-gerne in der Nachbar-Hauptstadt. Machte Freude auf MEHR...

Die Newcomer-Band aus Salzburg (AUT):
Erdig-holziger Gitarrensound, straighte Beats, rotzige Bassläufe, belebende Gesangslinien und herausfordernde deutsche Lyrics, über die Höhen und Tiefen des Lebens.